MINT-Kurs

Der MINT-Kurs richtet sich an interessierte Schüler und Schülerinnen der Jahrgangstufen 9 und 10 und deckt in diesen zwei Jahren Themengebiete der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik ab. Im MINT-Bereich ist es den Lehrkräften in den vier Halbjahren wichtig, dass zunächst Pflichtaufgaben erfüllt werden und dann den Schülern und Schülerinnen freien Lauf gelassen wird, so dass sie ihre Ideen nach dem Motto „try and error“ umsetzen können.

Die MINTies bauen Roboter

So bauen die MINTies, wie sie von der Lehrerschaft locker genannt werden, im ersten Schulhalbjahr 9.1 mit Fischertechnik zunächst Lichtschranken, Roboter und Ampelsysteme. Danach müssen sie diese programmieren. So soll zum Beispiel der Roboter am Ende in der Lage sein, Töne zu spielen, Bilder zu zeigen, Licht zu steuern, Objekte zu erkennen und Distanzen zu messen. Herr Jentzen, selbst begeisterter Tüftler, motiviert die Schüler und Schülerinnen zum selbstorganisierten Bauen und Programmieren. 

Die MINTies auf Forscherreise

Das zweite Schulhalbjahr 9.2 ist ein ganz besonderes Halbjahr, da es aus dieser Regelmäßigkeit „Schulalltag“ herausfällt. Hier fährt die Lerngruppe nach dem Vormittagsunterricht mit Frau Spaniol-Adams an acht Nachmittagen zu außerschulischen Lernorten, u.a. zur Goethe-Universität, zum DLR School Lab TU in Darmstadt, zum Chemikum in Marburg, zur Hochschulen Fresenius GmbH in Idstein und zum Rothenberger AG – TEC Center in Kelkheim. Darüber hinaus lernen die Schüler und Schülerinnen die Provadis GmbH kennen: Aufgrund der Tatsache, dass die Elisabethenschule Partnerschule von ihr ist, lernen sie den Standort kennen. An allen Lernorten wird das Interesse während des jeweiligen dreistündigen Aufenthaltes geweckt, indem die Schüler und Schülerinnen unter anderem die Grundzüge der Elektrotechnik kennen, Versuche zu regenerativen Energien machen und durch physikalisch unterstützte Verfahren einem fiktiven Täter auf die Spur kommen. 

In den zwei weiteren Schulhalbjahren 10.1 und 10.2 steht das selbstorganisierte Arbeiten im Labor im Mittelpunkt. Nach dem Motto: 

Die MINTies im Labor – selbstständig forschen und experimentieren

bauen die „MINTies“ Experimente eigenständig auf, führen sie durch und werten ihre Beobachtungen aus. Dabei lernen sie nicht nur naturwissenschaftliche Zusammenhänge kennen, sondern auch mit handwerklichen Herausforderungen und nicht gelungenen Versuchen umzugehen: Was funktioniert – und was muss verändert werden?

Frau Dr. Ochmann achtet bei der Auswahl der Experimente darauf, dass es ein vielfältiges Programm aus Biologie, Chemie und Physik ist. So untersuchen die Schülerinnen und Schüler beispielsweise die Fotosyntheseleistung von Pflanzen, betrachten Zellen unter dem Mikroskop und trennen Blattfarbstoffe mittels Chromatographie. Im chemischen Bereich stehen unter anderem der Umgang mit dem Gasbrenner, Titrationen sowie die Destillation auf dem Programm. In der Physik wird beispielsweise untersucht, wie sich mit Kupfer- und Zinkplatten elektrischer Strom erzeugen lässt.

So verbindet der MINT-Kurs naturwissenschaftliches Wissen mit praktischem Arbeiten, Eigenständigkeit und der Freude am Experimentieren.

Der Kurs erfreut sich immer größerer Beliebtheit und es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass wir auf Kreativität und Entdeckerfreude bauen.

(Lehrkraft Sylvia Spaniol-Adams 2026)


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